Sonnentaugewächse (Droseraceae) sind eine Pflanzengruppe, die aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften und ihres ästhetischen Erscheinungsbildes immer mehr Gartenliebhaber für sich gewinnen. Aber was genau sind Sonnentaugewächse und warum sollten Sie diese in Ihrem Garten anpflanzen? Sonnentaugewächse gehören zur Gattung der fleischfressenden Pflanzen und zeichnen sich durch ihre spezielle Fähigkeit aus, Insekten zu fangen und zu verdauen. Diese einzigartige Eigenschaft macht sie nicht nur zu einem interessanten Blickfang in jedem Garten, sondern bietet auch einige Vorteile für die heimische Pflanzenvielfalt. Durch den Fang von Insekten können Sonnentaugewächse einen Beitrag zur natürlichen Schädlingsbekämpfung leisten und somit einen ökologischen Nutzen für Ihren Garten haben. Darüber hinaus sind sie relativ pflegeleicht und benötigen nur wenig Wasser und Dünger, was sie zu einer idealen Wahl für Menschen mit einem hektischen Lebensstil macht. Ihre ungewöhnlichen Formen und Farben machen sie außerdem zu attraktiven Gestaltungselementen in verschiedenen Gartentypen. Egal ob Sie einen Steingarten, eine Blumenwiese oder einen Teich haben – Sonnentaugewächse finden immer ihren Platz und sorgen für ein harmonisches Gesamtbild.

Vielseitige Eigenschaften

Droseraceae sind eine Pflanzengruppe, die sich durch ihre vielseitigen Eigenschaften auszeichnet. Sie sind nicht nur äußerst robust und pflegeleicht, sondern bieten auch eine Vielzahl von Vorteilen für Ihren Garten. Durch ihre spezielle Anpassung an sonnenreiche Standorte eignen sich Sonnentaugewächse hervorragend für die Gestaltung eines blühenden Paradieses in Ihrem eigenen grünen Reich. Eine der bemerkenswertesten Eigenschaften ist ihre Fähigkeit, Insekten zu fangen und zu verdauen. Dies geschieht mithilfe klebriger Drüsen auf den Blättern, die kleine Beutetiere wie Fliegen und Mücken einfangen. Der Sonnentau produziert zudem Verdauungsenzyme, um diese Beute zu verdauen und wichtige Nährstoffe daraus zu gewinnen. Dadurch stellt der Sonnentau sicher, dass er trotz des nährstoffarmen Bodens in seinem natürlichen Lebensraum ausreichend versorgt ist. Diese einzigartige Fähigkeit macht Sonnentaugewächse nicht nur zu einer interessanten Attraktion in Ihrem Garten, sondern kann auch zur Bekämpfung von Schädlingen beitragen. Indem Sie Sonnentaugewächse gezielt im Garten platzieren, können Sie dazu beitragen, das Gleichgewicht zwischen schädlichen Insekten und nützlichen Bestäubern herzustellen. Darüber hinaus sind Sonnentaugewächse äußerst anpassungsfähig an verschiedene Standortbedingungen. Ob in der prallen Sonne, an feuchten Stellen oder sogar in sauren Böden – viele Arten von Sonnentaugewächsen gedeihen unter unterschiedlichsten Bedingungen. Dies macht sie zu einer idealen Wahl für diejenigen, die ihren Garten mit vielfältigen Pflanzen bereichern möchten. Die Auswahl an Sonnentaugewächsen ist groß und bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten für Ihre Gartengestaltung. Von kleinen, bodendeckenden Arten bis hin zu imposanten Hochstauden gibt es für jeden Geschmack und Gartenstil das passende Sonnentau-Gewächs. Einige Arten bilden zarte Blüten aus, während andere mit auffälligen Blattformen beeindrucken. Um die vielseitigen Eigenschaften voll auszuschöpfen, ist jedoch eine angemessene Pflege und ein geeigneter Standort entscheidend. Die meisten Arten benötigen volle Sonne und einen nährstoffarmen Boden, um optimal zu wachsen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass der Boden gut durchlässig ist und keine Staunässe entsteht. Insgesamt bieten Sonnentaugewächse eine Fülle von Möglichkeiten für Ihren Garten. Sie sind nicht nur äußerst anpassungsfähig und pflegeleicht, sondern tragen auch zur Schädlingsbekämpfung bei und bereichern Ihren Außenbereich mit ihrer einzigartigen Optik.

Vorteile des Anbaus im eigenen Garten

Droseraceae sind eine interessante Option für Ihren Garten, da sie viele vielseitige Eigenschaften besitzen. Der Anbau dieser Pflanzen in Ihrem eigenen Garten bietet zahlreiche Vorteile. Zum einen sind Sonnentaugewächse äußerst pflegeleicht und benötigen nur wenig Aufmerksamkeit. Sie gedeihen gut in sonnenverwöhnten Gebieten und brauchen nicht viel Wasser, was sie zu einer idealen Wahl für trockenere Regionen macht. Ein weiterer Vorteil des Anbaus von Sonnentaugewächsen ist ihre Fähigkeit, Insekten anzulocken und zu fangen. Diese fleischfressenden Pflanzen ernähren sich von kleinen Insekten wie Fliegen oder Mücken. Dadurch können sie zur natürlichen Schädlingsbekämpfung beitragen und Ihnen helfen, unerwünschte Plagegeister fernzuhalten. Darüber hinaus sind Sonnentaugewächse auch ästhetisch ansprechend. Mit ihren bunten Blüten und exotischen Formen können sie Ihrem Garten eine einzigartige Note verleihen. Ob als Bodendecker oder im Beet, diese Pflanzen sorgen definitiv für eine attraktive Gestaltung. Ein weiterer Pluspunkt des Anbaus von Sonnentaugewächsen ist ihre Vielfalt an Arten und Sorten. Es gibt verschiedene Variationen mit unterschiedlichen Größen, Farben und Wuchsformen. Sie können je nach Ihren persönlichen Vorlieben auswählen und so Ihr eigenes grünes Paradies gestalten. Um die Vorteile der Sonnentaugewächse voll auszuschöpfen, ist es wichtig, ihnen die richtige Pflege und den passenden Standort zu bieten. Diese Pflanzen bevorzugen einen sonnigen Platz mit gut durchlässigem Boden. Zudem sollten Sie darauf achten, dass sie ausreichend Feuchtigkeit erhalten, jedoch nicht im Wasser stehen. Insgesamt bietet der Anbau von Sonnentaugewächsen im eigenen Garten viele Vorteile. Von ihrer pflegeleichten Natur über ihre natürliche Schädlingsbekämpfung bis hin zur ästhetischen Bereicherung des Gartens – diese sonnenliebenden Pflanzen sind definitiv eine perfekte Lösung für Ihren Garten.

Verschiedene Arten

Droseraceae sind eine Pflanzengruppe, die in vielen Gärten noch nicht ausreichend Beachtung findet. Dabei haben sie zahlreiche vielseitige Eigenschaften, die sie zu einer perfekten Lösung für Ihren Garten machen können. Ihre besondere Fähigkeit, Insekten zu fangen und zu verdauen, macht sie nicht nur zu interessanten Beobachtungsobjekten, sondern auch zu effektiven Schädlingsbekämpfern. Darüber hinaus sind Sonnentaugewächse äußerst anpassungsfähig und kommen mit verschiedenen Standortbedingungen zurecht. Ob sonnig oder halbschattig, feucht oder trocken – es gibt für jeden Bereich des Gartens die passende Art von Sonnentau. Einige Arten bevorzugen nährstoffarme Böden, während andere auch auf kalkhaltigen oder sauren Untergründen gedeihen können. Zudem variieren ihre Wuchsformen von niedrigen Bodendeckern bis hin zu aufrecht wachsenden Sträuchern. Diese Vielfalt ermöglicht es Ihnen, verschiedene Arten von Sonnentaugewächsen in Ihrem Garten einzusetzen und dadurch eine abwechslungsreiche Gestaltung zu erreichen. Durch die richtige Pflege und den geeigneten Standort können Sie sicherstellen, dass Ihre Sonnentaugewächse optimal gedeihen und ihre beeindruckenden Eigenschaften voll entfalten können.

Bedeutung der Pflege und des richtigen Standorts

Bei der Auswahl von Pflanzen für den eigenen Garten ist es wichtig, ihre spezifischen Bedürfnisse zu berücksichtigen. Dies gilt auch für Sonnentaugewächse, die aufgrund ihrer vielseitigen Eigenschaften oft als perfekte Lösung für einen blühenden und farbenfrohen Garten gelten. Doch um das volle Potenzial dieser Pflanzen auszuschöpfen, ist die richtige Pflege und der passende Standort entscheidend. Sonnentaugewächse benötigen in erster Linie viel Sonnenlicht, um optimal gedeihen zu können. Daher sollten sie an einem sonnigen Standort im Garten platziert werden, an dem sie mindestens 6 bis 8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung pro Tag erhalten. Ein Platz in der Nähe von Bäumen oder anderen hohen Gewächsen kann den Lichteinfall einschränken und das Wachstum der Sonnentaugewächse beeinträchtigen. Auch der Boden spielt eine wichtige Rolle bei der Pflege von Sonnentaugewächsen. Sie bevorzugen durchlässige Böden mit guter Drainage, da stehendes Wasser ihre Wurzeln schädigen kann. Es empfiehlt sich daher, den Boden vor dem Pflanzen mit Sand oder Kies aufzulockern und gegebenenfalls Kompost oder andere organische Materialien einzuarbeiten, um die Feuchtigkeit zu regulieren. Die regelmäßige Bewässerung ist ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Pflege von Sonnentaugewächsen. Besonders während der Trockenperioden sollten sie ausreichend mit Wasser versorgt werden, um ein Austrocknen zu verhindern. Es ist jedoch wichtig, Staunässe zu vermeiden, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Neben der richtigen Pflege ist es auch entscheidend, die verschiedenen Arten und ihre jeweiligen Besonderheiten zu kennen. Einige Sorten bevorzugen saure Böden, während andere einen neutralen oder alkalischen pH-Wert bevorzugen. Auch die Wuchshöhe und -form können variieren, was bei der Gestaltung des Gartens berücksichtigt werden sollte. Insgesamt ist die Pflege und der richtige Standort für Sonnentaugewächse unerlässlich, um ihre vielseitigen Eigenschaften im eigenen Garten voll zur Geltung bringen zu können. Mit ausreichend Sonnenlicht, gutem Boden und regelmäßiger Bewässerung werden diese Pflanzen Sie mit ihrer Schönheit und Farbenpracht belohnen.

Pflanzung und Vermehrung in Ihrem Garten

Droseraceae sind eine Pflanzengruppe, die sich durch ihre vielseitigen Eigenschaften auszeichnen. Sie sind nicht nur äußerst dekorativ, sondern auch pflegeleicht und robust. Daher eignen sie sich hervorragend für die Gestaltung eines abwechslungsreichen Gartens. Doch welche Tipps sollten Sie bei der Pflanzung und Vermehrung von Sonnentaugewächsen beachten? Zunächst ist es wichtig, den richtigen Standort für die Sonnentaugewächse zu wählen. Diese Pflanzen bevorzugen sonnige Plätze mit gut durchlässigem Boden. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht zu nährstoffreich ist, da dies das Wachstum der Sonnentaugewächse beeinträchtigen kann. Bevor Sie mit der eigentlichen Pflanzung beginnen, sollten Sie den Boden gründlich vorbereiten. Lockern Sie ihn auf und entfernen Sie Unkraut sowie Steine. Fügen Sie bei Bedarf Sand oder Kies hinzu, um die Durchlässigkeit des Bodens zu verbessern. Bei der Auswahl der Pflanzen können Sie zwischen verschiedenen Arten von Sonnentaugewächsen wählen. Jede Art hat ihre eigenen Besonderheiten und Ansprüche an den Standort. Informieren Sie sich daher im Vorfeld über die spezifischen Bedürfnisse Ihrer gewählten Art. Die Vermehrung von Sonnentaugewächsen erfolgt in der Regel über Samen oder Teilung vorhandener Pflanzen. Samen können im Frühjahr ausgesät werden und benötigen eine keimfreudige Umgebung. Teilung ist eine einfache Methode zur Vermehrung und kann im Frühjahr oder Herbst durchgeführt werden. Ein wichtiger Aspekt bei der Pflege ist die Bewässerung. Diese Pflanzen sind an trockene Standorte angepasst und benötigen in der Regel nur wenig Wasser. Achten Sie darauf, dass der Boden nicht dauerhaft feucht ist, um Staunässe zu vermeiden. Die richtige Pflege beinhaltet auch das regelmäßige Entfernen abgestorbener Pflanzenteile sowie das Zurückschneiden im Frühjahr, um ein gesundes Wachstum zu fördern. Kontrollieren Sie zudem regelmäßig auf Schädlingsbefall und ergreifen Sie gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung. Mit diesen Tipps zur Pflanzung und Vermehrung von Sonnentaugewächsen können Sie Ihren Garten mit diesen vielseitigen Pflanzen bereichern.

Wie Sie Schädlinge erkennen und bekämpfen können

Schädlinge abwehren. Durch ihre speziellen Merkmale können Sonnentaugewächse potenzielle Schädlinge erkennen und bekämpfen. Ein Beispiel dafür ist der Sonnentau, der durch seine klebrigen Drüsen Insekten anlockt und einfängt. Diese Insekten dienen dem Sonnentau als Nahrung und helfen gleichzeitig dabei, die Anzahl von Schädlingen im Garten zu reduzieren. Darüber hinaus produzieren einige Sonnentaugewächse auch chemische Substanzen, die schädliche Insekten abwehren können. Um Schädlinge bei Sonnentaugewachsen zu erkennen und zu bekämpfen, ist es wichtig, regelmäßige Inspektionen des Gartens durchzuführen. Achten Sie dabei besonders auf Anzeichen von Fraßspuren oder Veränderungen an den Blättern der Pflanzen. Wenn Sie verdächtige Symptome entdecken, sollten Sie sofort handeln und geeignete Maßnahmen ergreifen. Dies kann beispielsweise das Entfernen infizierter Pflanzenteile oder sogar das Einsprühen eines biologischen Insektizids umfassen. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Bekämpfung von Schädlingen bei Sonnentaugewachsen etwas komplexer sein kann als bei anderen Pflanzenarten. Aufgrund ihrer empfindlichen Natur können bestimmte chemische Pestizide den Sonnentau schädigen. Daher ist es ratsam, natürliche Methoden zur Schädlingsbekämpfung zu bevorzugen. Dazu gehören beispielsweise die Förderung der Nützlingspopulation im Garten oder das Aufstellen von Fallen, um schädliche Insekten anzulocken und einzufangen. Insgesamt nicht nur eine ästhetische Bereicherung für Ihren Garten, sondern auch eine natürliche Möglichkeit, Schädlinge zu bekämpfen. Indem Sie sich über die verschiedenen Arten von Sonnentaugewächsen informieren und ihre Bedürfnisse verstehen, können Sie einen gesunden und schönen Garten schaffen, der frei von lästigen Schädlingen ist. Nutzen Sie diese vielseitigen Eigenschaften der sonnenverwöhnten Gewächse in Ihrem eigenen grünen Paradies und genießen Sie die Vorteile eines naturnahen Gartens!

Gartengestaltung

Durch ihre Vorliebe für sonnige Standorte eignen sich diese Pflanzen hervorragend für die Anlage eines blühenden Paradieses in Ihrem Außenbereich. Mit ihren vielseitigen Eigenschaften können sie nicht nur als Solitärbepflanzung verwendet werden, sondern auch als Teil einer harmonischen Gesamtkomposition. Ob als Bodendecker, in Rabatten oder Kübeln – die sonnenliebenden Gewächse bringen Farbe und Lebendigkeit in jeden Garten. Eine der größten Vorteile der Sonnentaugewächse ist ihre beeindruckende Robustheit und Anpassungsfähigkeit an verschiedene Boden- und Klimabedingungen. Sie sind bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Hitze, was sie besonders pflegeleicht macht. Darüber hinaus locken sie mit ihrer üppigen Blütenpracht nicht nur zahlreiche Insekten an, sondern sind auch ein wahrer Blickfang für Ihre Gäste. Es gibt eine große Vielfalt an sonnenliebenden Pflanzenarten, von denen jede ihre eigenen Besonderheiten aufweist. Einige Arten wie der Sonnenhut oder die Taglilie zeichnen sich durch ihre auffälligen Blüten aus, während andere wie das Mädchenauge oder der Mohn mit ihren filigranen Blättern begeistern. Die Auswahl an Farben, Formen und Größen ist nahezu unbegrenzt und ermöglicht es Ihnen, Ihren individuellen Geschmack bei der Gartengestaltung auszuleben. Damit Ihre Sonnentaugewächse optimal gedeihen, ist eine regelmäßige Pflege und die Wahl des richtigen Standorts entscheidend. Achten Sie darauf, dass Ihre Pflanzen genügend Wasser erhalten und der Boden gut durchlässig ist. Ein sonniger Platz mit ausreichender Luftzirkulation bietet ihnen ideale Bedingungen für ein gesundes Wachstum. Die Verwendung von sonnenliebenden Pflanzen in Ihrer Gartengestaltung bietet Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Ihren Außenbereich individuell zu gestalten. Nutzen Sie sie als farbenfrohe Akzente in Ihren Blumenbeeten oder setzen Sie sie gezielt als Blickfang in Ihrem Garten ein. Auch auf Balkonen oder Terrassen können sie in Kübeln kultiviert werden und so für eine lebendige Atmosphäre sorgen. Mit dem Anbau von Sonnentau im eigenen Garten fördern Sie nicht nur die Vielfalt der heimischen Flora, sondern tragen auch zur Nachhaltigkeit bei. Diese Pflanzen sind oft gute Nahrungsquellen für Insekten wie Schmetterlinge und Bienen und bilden somit einen wichtigen Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts.

Nachhaltigkeit durch den Anbau

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das immer mehr Menschen betrifft. Immer öfter suchen Gartenliebhaber nach Möglichkeiten, wie sie ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten können. Eine interessante Option hierfür sind Sonnentaugewächse. Diese Pflanzen haben nicht nur vielseitige Eigenschaften, sondern können auch einen positiven Einfluss auf die Nachhaltigkeit in Ihrem eigenen Garten haben. Der Anbau von Sonnentau im heimischen Garten bietet viele Vorteile für die Umwelt. Zum einen ziehen diese Pflanzen Insekten an und tragen so zur biologischen Vielfalt bei. Der Sonnentau ernährt sich von Insekten und spielt eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht des Gartens. Durch den Anbau von Sonnentau fördern Sie also aktiv die Artenvielfalt in Ihrem Garten. Ein weiterer Vorteil des Anbaus von Sonnentau ist seine Fähigkeit, Schädlinge abzuwehren. Die klebrigen Blätter dieser Pflanze locken Schadinsekten an und fangen sie ein, bevor sie andere Pflanzen befallen können. Dadurch reduzieren Sie den Einsatz chemischer Pestizide in Ihrem Garten und tragen zur Gesundheit Ihrer Pflanzen bei. Darüber hinaus ist der Anbau von Sonnentau auch eine Möglichkeit, Wasser zu sparen. Diese Pflanzen sind an trockene Bedingungen angepasst und benötigen daher weniger Bewässerung als andere Gewächse in Ihrem Garten. Indem Sie Sonnentau anpflanzen, verringern Sie Ihren Wasserverbrauch und tragen zur Nachhaltigkeit bei. Der Anbau von Sonnentau im heimischen Garten bietet also eine Vielzahl von Vorteilen für die Umwelt. Sie fördern die Artenvielfalt, reduzieren den Einsatz von Pestiziden und sparen Wasser. Wenn Sie nach Möglichkeiten suchen, wie Sie Ihren Garten nachhaltiger gestalten können, sollten Sie definitiv in Erwägung ziehen, Droseraceae anzupflanzen. Ihre vielseitigen Eigenschaften werden nicht nur Ihr grünes Paradies bereichern, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Umwelt haben.

Zusammenfassung:

Die Pflanzenfamilie der Droseraceae, auch bekannt als Sonnentaugewächse, umfasst fleischfressende Pflanzen, die für ihre klebrigen, oft leuchtend gefärbten Blätter bekannt sind. Zu dieser Familie zählt die Gattung Drosera, die weit über 100 Arten umfasst.

Wachstum:

Die Droseraceae sind meist mehrjährige krautige Pflanzen. Einige Arten bilden Rosetten, während andere aufrechte oder kriechende Wuchsformen haben.

Aussaat und Pflanzung:

Diese Pflanzen vermehren sich typischerweise durch Samen oder Teilung. Die Aussaat erfolgt oft auf nährstoffarmem Substrat, wie eine Mischung aus Torf und Perlit. Die Samen benötigen viel Licht, um zu keimen, und die Temperaturen sollten warm sein. Manche Arten benötigen eine Kälteperiode (Stratifikation), um die Keimung anzustoßen.

Blätter:

Die Blätter der Droseraceae sind ihre faszinierendste Eigenschaft. Sie sind oft mit klebrigen Drüsenhaaren (Tentakeln) bedeckt, die Insekten anlocken und festhalten. Diese Haare können bei Berührung Bewegungen ausführen, um die Beute weiter in die Blattmitte zu befördern, was die Verdauung effizienter macht.

Blühperiode:

Die Blühperiode der meisten Drosera-Arten ist im späten Frühling bis Sommer. Die Blüten sind meist klein und unscheinbar im Vergleich zu den auffälligen Blättern, aber sie können leuchtend weiß, rosa oder gelb sein.

Standort:

Droseraceae bevorzugen vollsonnige Standorte. Sie gedeihen gut in Moorlandschaften, auf feuchten Wiesen und in anderen Sumpfgebieten.

Boden und pH-Wert:

Sonnentaugewächse benötigen sauren, nährstoffarmen Boden. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 4,0 und 6,5. Sie kommen häufig in Moorgebieten vor, wo der Boden stark sauer ist.

Wasserbedarf:

Als Feuchtigkeitsliebende Pflanzen erfordern Droseraceae konstant feuchte, aber nicht nasse Bodenverhältnisse. Staunässe muss vermieden werden, da dies zu Wurzelfäule führen kann.

Schnitt:

Normalerweise ist kein Beschnitt erforderlich, ausgenommen das Entfernen von verblühten Blütenstängeln oder totem Material.

Umtopfen:

Je nach Größe und Wachstumsgeschwindigkeit der Pflanze ist alle paar Jahre ein Umtopfen notwendig. Frisches, saures Substrat ist zum Umtopfen notwendig.

Frostbeständigkeit:

Viele Drosera-Arten sind frostempfindlich, es gibt jedoch einige, die Kälteperioden tolerieren und in gemäßigten Klimazonen im Freiland überleben können.

Krankheiten:

Die größten Probleme stellen Fäulnis und Schimmel dar, insbesondere in zu feuchten oder schlecht belüfteten Umgebungen.

Verwendung:

Zumeist werden Droseraceae als dekorative Zimmer- und Gewächshauspflanzen kultiviert, insbesondere für Sammler fleischfressender Pflanzen. Manche Arten werden in der traditionellen Medizin eingesetzt.

Synonyme und Taxonomie:

Die Droseraceae wurden früher zu den Ordnungen der Nelkenartigen (Caryophyllales) gezählt, haben aber jetzt ihre eigene Ordnung, die Droserales.

Toxizität:

Die meisten Droseraceae-Arten gelten als nicht toxisch für Menschen und Haustiere. Doch sollten sie aufgrund ihrer fleischfressenden Natur nicht verzehrt werden.

Beispiele für Arten:

Beliebte Arten sind beispielsweise der Rundblättrige Sonnentau (Drosera rotundifolia) und der Langblättrige Sonnentau (Drosera anglica), die beide gelegentlich in nördlichen Gebieten gesehen werden können.

Die Pflanzenfamilie der Droseraceae ist durch ihre einzigartigen Anpassungen und faszinierenden Wachstumsformen ein interessanter Teil der Pflanzenwelt und fügt sich in viele pflanzensammlungen ein.

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Letzte Aktualisierung am 13.06.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API