Mauerpfeffer, botanisch als Sedum bekannt, gehört zur Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) und ist eine umfangreiche Gattung mit vielen Arten, die sich durch ihre Anpassungsfähigkeit und Pflegeleichtigkeit auszeichnen. Diese Pflanze ist wegen ihrer dicken, fleischigen Blätter, die Feuchtigkeit speichern, und ihrer oft leuchtenden Blüten beliebt. Sie ist eine ideale Wahl für Steingärten, Dachbegrünungen und Trockenmauern, da sie extremer Witterung und mageren Bedingungen trotzen kann.

Wuchs

Sedums sind in der Regel bodendeckende Stauden oder kleine Sträucher. Sie entwickeln oft kompakte, polsterbildende oder kriechende Formen und erreichen je nach Art und Sorte unterschiedliche Höhen und Breiten.

Aussäen und Einpflanzen

Die Aussaat erfolgt meist im Frühjahr, indem die Samen flach auf ein gut durchlässiges Substrat gestreut und leicht angedrückt werden. Jungpflanzen können nach den letzten Frösten ins Freiland gepflanzt werden, wobei ein Pflanzabstand von der Größe der Art abhängig ist.

Blätter

Sie zeichnen sich durch sukkulente Blätter aus, die in verschiedenen Formen und Farben auftreten können – von grün bis rot und von rundlich bis spatelförmig.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich meist von Juni bis September, wobei die genaue Zeit auch artspezifisch variieren kann. Die sternförmigen Blüten sind meist in großen, oft flachen Dolden angeordnet und ziehen viele Insekten, vor allem Bienen und Schmetterlinge, an.

Standort

Mauerpfeffer bevorzugt vollsonnige Plätze, kann aber auch in Halbschatten gedeihen. Ein sonniger Standort fördert in der Regel ein kompakteres Wachstum und eine reichere Blütenbildung.

Boden & PH-Wert

Der ideale Boden für Sedums ist durchlässig, sandig-lehmig und relativ nährstoffarm. Sie vertragen sowohl saure, neutrale als auch alkalische pH-Werte.

Wasserbedarf

Trotz ihrer Toleranz gegenüber Trockenheit, bevorzugen Sedums eine moderate Wasserversorgung. Sie sollten zwischen den Bewässerungen abtrocknen lassen, Staunässe ist zu vermeiden.

Beschneiden

Ein Rückschnitt nach der Blüte kann förderlich sein, um die Pflanze kompakt zu halten und eine zu starke Selbstaussaat zu verhindern.

Umtopfen

Im Topf kultivierte Exemplare werden bei Bedarf im Frühjahr umgetopft, wobei frisches Substrat und ein größeres Gefäß das Wachstum fördern können.

Frosthärte

Viele Sedum-Arten sind sehr frosthart und überstehen Temperaturen bis zu -20°C ohne Probleme. Dennoch ist es ratsam, junge Pflanzen im ersten Winter zu schützen.

Krankheiten

Sie sind robust, können jedoch bei schlechten Bedingungen (Staunässe, zu dichter Stand) von Pilzkrankheiten wie Mehltau befallen werden. Schädlinge treten selten auf.

Verwendung

Aufgrund ihres niedrigen Pflegeaufwands und ihrer dekorativen Wirkung finden sie Verwendung in Stein- und Kiesgärten, auf Gründächern, in Pflanzgefäßen und als Bodendecker.

Synonyme

Einige gängige Synonyme sind Fetthenne oder Tripmadam.

Giftig

Sedums sind nicht giftig und daher auch für Haushalte mit Haustieren und Kindern geeignet.

Pflege

Sie sind ausgesprochen pflegeleicht: Ein sonniger Standort, sparsame Wassergaben und ein gut durchlässiger Boden sind ausreichend.

Liste Begleitpflanzen

Gute Begleiter sind andere Steingartenpflanzen wie Thymian, Katzenminze oder Ziergräser.

Pflanzenfamilie

Mauerpfeffer gehört zur Familie der Crassulaceae, den Dickblattgewächsen.

Indem Sie diese Hinweise beachten, können Sie Ihre Mauerpfeffer gesund und blühfreudig halten. Es ist eine robuste, anspruchslose Pflanzengattung, die sich hervorragend für extensive Gartenbereiche eignet und auch im Topf ein naturnahes Flair verbreitet.

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