Die Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum) gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und ist besonders für ihre leuchtend roten Blüten und ihre Unkompliziertheit in der Pflege bekannt. Ursprünglich in den europäischen Gebirgen beheimatet, findet sie heute in Gärten als attraktiver Farbtupfer sowie in naturnahen Pflanzungen Verwendung. Die Staude überzeugt durch ihre Anspruchslosigkeit und ihre lange Blütezeit, die sie zu einem Liebling unter Gartengestaltern und Naturfreunden macht.

Wuchs

Die Kartäusernelke bildet eine aufrechte, buschige Wuchsform und erreicht je nach Sorte und Standort Wuchshöhen zwischen 30 und 60 Zentimetern.

Aussäen und Einpflanzen

Die Aussaat kann direkt ins Freiland von April bis Juni erfolgen. Die Samen sollten nur leicht mit Erde bedeckt werden. Nach der Keimung, die zwei bis drei Wochen dauern kann, sollten die Jungpflanzen vereinzelt werden. Eine Pflanzung im Beet oder in Töpfe erfolgt im besten Fall im Frühjahr oder Herbst.

Blätter

Die Blätter sind schmal und lanzettlich, von einer grau-grünen bis bläulichen Farbe und stehen in bodennahen Rosetten.

Blütezeit

Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Juni bis September, wobei die einzelnen Blüten nur wenige Tage geöffnet sind, sich jedoch laufend neue Knospen öffnen.

Standort

Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal. Vollsonne fördert eine reiche Blüte.

Boden & PH-Wert

Die Pflanze bevorzugt durchlässige, kalkhaltige und mäßig nährstoffreiche Böden. Der pH-Wert sollte tendenziell im alkalischen Bereich liegen.

Wasserbedarf

Moderate Wassergaben sind ausreichend. Staunässe sollte vermieden werden, da sie zu Wurzelfäule führen kann.

Beschneiden

Verblühte Stängel können entfernt werden, um die Pflanze zur Bildung neuer Blüten anzuregen. Ein Rückschnitt im Herbst fördert das kompakte Wachstum im nächsten Jahr.

Umtopfen

Bei Topfkulturen sollte alle paar Jahre im Frühjahr umgetopft werden, wenn der Topf zu klein wird.

Frosthärte

Die Kartäusernelke ist winterhart und übersteht auch kalte Winter problemlos ohne zusätzlichen Schutz.

Krankheiten

Die Pflanze ist robust, kann aber bei Staunässe von Wurzelfäule betroffen sein. Echter Mehltau tritt gelegentlich auf.

Verwendung

Ideal ist die Verwendung in Staudenbeeten, Kiesgärten oder als Schnittblume.

Synonyme

Einige Gärtner kennen diese Pflanze unter dem Namen Karthäuser-Nelke oder Klosternelke.

Giftigkeit

Die Kartäusernelke ist für Menschen und Tiere nicht giftig.

Pflege

Eine Düngung im Frühjahr unterstützt das Wachstum. Ansonsten ist die Pflanze genügsam und pflegeleicht.

Liste der Begleitpflanzen

Partnerpflanzen können Gräser, Salbei oder andere Prärie- und Steppenpflanzen sein, die ähnliche Standortansprüche haben.

Ideale Kombination im Staudenbeet

Um die leuchtend roten Blüten der Kartäusernelke hervorzuheben, eignet sie sich hervorragend zur Kombination mit Stauden und Gräsern, die strukturelle Kontraste und harmonierende Farbpaletten schaffen. Eine perfekte Begleitung bieten silberlaubige Pflanzen wie der Lavendel (Lavandula), dessen grau-grünes Laub und violettblaue Blüten eine mediterrane Atmosphäre zaubern. Gräser wie das Blauschwingelgras (Festuca) fügen sich mit ihren zarten Texturen und blaugrünen Tönen nahtlos ein. Um eine abwechslungsreiche Höhenstaffelung zu erreichen, kann man auch höhere, sonnenliebende Pflanzen wie den Sonnenhut (Echinacea) und die hohe Fetthenne (Sedum telephium) einplanen, welche Struktur bieten und gleichzeitig Insekten anziehen. Niedrigere Begleitpflanzen wie der Polsterthymian (Thymus praecox) ergänzen das Bild, indem sie Bodennähe schaffen und somit eine ansprechende Gestaltung vom Boden bis zu den höheren Stauden ermöglichen. Die Kartäusernelke profitiert in dieser Gemeinschaft von ähnlichen Standortansprüchen der anderen Stauden, was das Gärtnern vereinfacht und zu einem gesunden, blühenden Staudenbeet beiträgt, das über die gesamte Saison hinweg Freude bereitet.

Pflanzenfamilie

Die Kartäusernelke gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).

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