Sauromatum venosum, bekannt als Voodoo-Lilie, ist eine faszinierende Pflanze, die vor allem durch ihre ungewöhnliche Blüte und ihre leichte Pflege beliebt ist. Sie gehört zur Familie der Araceae, den Aronstabgewächsen, und stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Asiens. Obwohl sie exotisch aussieht, kann die Voodoo-Lilie auch in gemäßigten Klimazonen als Zierpflanze kultiviert werden. Ihr auffälligstes Merkmal ist die spektakuläre Blüte, die neben ihrer beeindruckenden Erscheinung auch für ihren intensiven Duft bekannt ist.

Wuchs

Diese mehrjährige Knollenpflanze kann in der Wachstumsphase eine Höhe von bis zu 60cm erreichen. Nach der Blüte entwickelt sich ein einzelnes, großes, handförmig geteiltes Blatt, welches ebenfalls sehr dekorativ ist.

Aussäen und Einpflanzen

Die Vermehrung erfolgt in der Regel durch Teilung der Knollen oder durch Aussaat. Die Knollen werden im Frühjahr in Erde gesetzt, wobei die Spitze knapp über dem Bodenniveau verbleiben sollte. Für eine Aussaat müssen die Samen zuerst aus den Beeren gewonnen und dann direkt oder nach einer Ruheperiode ausgesät werden.

Blätter

Das Laubblatt ist groß, tief geschlitzt und hat eine auffällige Musterung. Es wächst nach der Blüte und bleibt über die sommerlichen Monate, um Energie für die Knolle zu sammeln.

Blütezeit

Die Voodoo-Lilie blüht normalerweise im Frühling bis zum Frühsommer. Die Blüte erscheint vor den Blättern und kann für kurze Zeit einen intensiven Geruch verströmen.

Standort

Dieses Gewächs bevorzugt einen hellen, halbschattigen bis schattigen Standort ohne direkte Mittagssonne.

Boden & pH-Wert

Am besten gedeiht die Pflanze in einem gut durchlässigen, humosen und nährstoffreichen Boden. Sie ist nicht allzu wählerisch in Bezug auf den pH-Wert, kommt aber mit einem leicht sauren bis neutralen Substrat am besten klar.

Wasserbedarf

Während des Wachstums sollte der Boden gleichmäßig feucht gehalten werden, ohne dass Staunässe entsteht. In der Ruheperiode, wenn das Blatt abgestorben ist, sollte das Gießen eingestellt werden.

Beschneiden

Beschnitt ist bei dieser Pflanze normalerweise nicht erforderlich, abgestorbene Pflanzenteile sollten jedoch entfernt werden.

Umtopfen

Ein Umtopfen ist sinnvoll, wenn die Knolle den Topf ausfüllt. Dies geschieht in der Regel alle zwei bis drei Jahre im Frühjahr.

Frosthärte

Die Pflanze ist nur bedingt frosthart. In Gebieten mit frostigen Wintern sollte sie drinnen oder im frostfreien Gewächshaus überwintern.

Krankheiten

Trotz ihrer Robustheit kann auch diese Pflanze von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen befallen werden.

Pilzerkrankungen: Mehltau

Symptome

Einer der häufigsten Pilzbefälle bei Eidechsenwurz ist Mehltau. Diese Krankheit äußert sich in der Regel durch weißliche, mehlig aussehende Flecken auf den Blättern und Stängeln der Pflanze.

Ursachen

Mehltau tritt besonders in warmen, feuchten Umgebungen auf, wenn die Pflanzen zu dicht stehen und die Luftzirkulation vermindert ist.

Behandlungen

Zur Behandlung von Mehltau sollten betroffene Pflanzenteile entfernt und vernichtet werden, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Pilzbekämpfungsmittel auf Basis von Schwefel oder anderen fungiziden Wirkstoffen können ebenfalls angewendet werden. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, die Pflanze an einem gut belüfteten Standort zu platzieren.

Wurzelfäule

Symptome

Wurzelfäule zeigt sich oft durch welkende, vergilbende Blätter und einen verlangsamten Wuchs der Pflanze. Bei näherer Inspektion findet man verfaulte, braune oder schwarze Wurzeln.

Ursachen

Staunässe und zu dichte, schwere Böden begünstigen die Entstehung von Wurzelfäule. Ein zu häufiges Gießen oder eine schlechte Drainage sind ebenfalls häufige Ursachen.

Behandlungen

Betroffene Pflanzen sollten umgetopft werden, wobei die verfaulten Wurzeln zuvor entfernt werden müssen. Es ist wichtig, eine gute Bodenmischung mit ausreichender Drainage zu verwenden. In schweren Fällen muss die Pflanze eventuell vernichtet werden, um eine Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.

Blattläuse

Symptome

Blattläuse sind kleine, häufig grüne Insekten, die sich an den Blättern und jungen Trieben der Eidechsenwurz festsaugen. Symptome eines Befalls sind deformierte oder gekräuselte Blätter, ein verminderter Wuchs und manchmal eine klebrige Substanz, der sogenannte Honigtau, auf den Blättern.

Ursachen

Blattläuse werden von neuen, saftreichen Trieben angezogen und können in warmen, trockenen Klimazonen besonders häufig auftreten.

Behandlungen

Blattläuse können oftmals durch regelmäßiges Abspritzen der betroffenen Pflanzenteile mit Wasser entfernt werden. Bei stärkerem Befall können natürliche Feinde wie Marienkäfer ausgesetzt oder insektizide Seifen und Öle angewandt werden. In hartnäckigen Fällen können auch systemische Insektizide zum Einsatz kommen.

Spinnmilben

Symptome

Spinnmilbenbefall ist oft schwer zu erkennen, da die Milben sehr klein sind. Typische Anzeichen sind feine, seidige Spinnweben an den Blättern und eine stippenartige Verfärbung auf der Blattoberfläche.

Ursachen

Trockene und heiße Bedingungen sind ideal für die Vermehrung von Spinnmilben. Zu geringe Luftfeuchtigkeit im Raum fördert ihren Befall.

Behandlungen

Ein erhöhen der Luftfeuchtigkeit durch regelmäßiges Besprühen der Pflanze mit Wasser kann helfen, Spinnmilben fernzuhalten. Präventiv sollten betroffene Pflanzen von gesunden isoliert werden. Akarizide – spezielle Milbenbekämpfungsmittel – können bei starkem Befall angewendet werden.

Zusammenfassung

Es gibt eine Reihe von Krankheiten und Schädlingen, die den Eidechsenwurz befallen können. Die häufigsten sind Pilzerkrankungen wie Mehltau, Wurzelfäule, sowie Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben. Bei der Behandlung ist es wichtig, frühzeitig einzugreifen und präventive Maßnahmen zu ergreifen, um Schäden an der Pflanze zu minimieren. Regelmäßige Kontrollen der Pflanzen, eine gute Pflege sowie eine angemessene Standortwahl können dazu beitragen, den Eidechsenwurz gesund zu halten.

Verwendung

In der Landschaftsgestaltung verwendet, bietet die Voodoo-Lilie ein dramatisches visuelles Element. Aufgrund ihrer auffälligen Blüte und ihres dekorativen Blattwerks ist sie auch beliebt als Zierpflanze in Innenräumen. In der Blumenindustrie wird sie, obwohl sie eher selten vorkommt, für ihre exotischen Blüten geschätzt.

Synonyme

Ein weiteres bekanntes Synonym für Sauromatum venosum ist Typhonium venosum.

Giftig

Die Pflanze ist giftig und sollte daher von Kindern und Haustieren ferngehalten werden.

Pflege

Die Pflege der Voodoo-Lilie ist unkompliziert. Sie benötigt regelmäßiges Gießen in der Wachstumsphase und eine Ruhephase im Winter.

Liste Begleitpflanzen

Begleitpflanzen sind nicht spezifisch, doch passen Arten mit ähnlichen Standortansprüchen, wie Farne oder Hostas.

Pflanzenfamilie

Sauromatum venosum gehört zur Familie der Araceae, den Aronstabgewächsen.

Jeder dieser Punkte kann bei der Pflege und Kultivierung dieser einzigartigen Pflanze von Bedeutung sein. Die richtige Pflege gewährleistet nicht nur eine attraktive Erscheinung, sondern hilft auch, die Pflanze gesund zu halten.

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