Physalis alkekengi, besser bekannt als Lampionblume, ist ein attraktives Mitglied der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Diese Pflanze fällt besonders durch ihre leuchtend orangefarbenen, lampionartigen Fruchthüllen auf, die vor allem im Herbst für eine spektakuläre Zierde im Garten sorgen. Obwohl sie ursprünglich aus Südosteuropa und Asien stammt, hat sie sich in vielen gemäßigten Regionen eingebürgert und ist dort ein beliebter Zierstrauch.

Sorten

Es gibt mehrere Sorten von Physalis alkekengi, darunter auch Zuchtformen mit größeren Lampions oder mit variierten Farben der Fruchtgehäuse. Die Sortenvielfalt bietet unterschiedliche Größen und Formen für verschiedenste Gartendesigns.

Wuchs

Die Lampionblume wächst als mehrjährige krautige Pflanze und erreicht meist eine Höhe von 30 bis 60 Zentimetern. Sie tendiert dazu, sich über Wurzelausläufer auszubreiten, wodurch sie sich gut als Bodendecker eignet.

Pflanzung

Zum Pflanzen wählt man am besten das Frühjahr. Der Standort sollte sonnig bis halbschattig sein. Dabei sollte ein Pflanzabstand von etwa 40 Zentimetern eingehalten werden, um den Pflanzen genug Raum für ihre Entwicklung zu geben.

Vermehrungsmöglichkeiten

Die Vermehrung kann durch Teilung der Wurzelballen im Frühjahr oder Herbst sowie durch Aussaat der Samen erfolgen. Auch der Wurzelausläufer kann geteilt und neu eingepflanzt werden.

Blätter

Die Blätter von Physalis alkekengi sind grün, herzförmig bis oval, und leicht gezähnt. Sie bilden einen ansprechenden Kontrast zu den auffälligen Lampions.

Blütezeit

Die Blüten, die später zu den bekannten Lampions heranreifen, erscheinen meist zwischen Juli und August. Sie sind weißlich bis leicht grünlich und weniger auffällig als die sich daraus entwickelnden Fruchthüllen.

Standort

Physalis alkekengi bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit einem gut durchlässigen Boden. Die Pflanze ist anpassungsfähig und gedeiht auf verschiedenen Bodentypen, solange Staunässe vermieden wird.

Bodendecker

Aufgrund ihres Ausbreitungspotenzials bildet die Lampionblume einen effektiven Bodendecker, der besonders im Herbst mit seinen farbenfrohen Fruchthüllen punktet.

Wurzelsystem

Die Lampionblume entwickelt ein kräftiges, aber oberflächennahes Wurzelsystem mit Ausläufern, was sie zur problemlosen Kontrolle eines Gärtners machen kann, wenn sie regelmäßig eingedämmt wird.

Boden & pH-Wert

Ideal ist ein humoser, nährstoffreicher und gut durchlässiger Boden. Beim pH-Wert ist Physalis alkekengi nicht wählerisch, sie kommt sowohl mit sauren als auch mit basischen Böden zurecht.

Wasserbedarf

Die Pflanze ist relativ trockenheitstolerant, benötigt aber besonders in der Wachstums- und Blütezeit eine regelmäßige Wasserversorgung ohne Staunässe.

Beschneiden

Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht notwendig. Ausgebreitete Pflanzenteile oder abgestorbene Stängel können jedoch im Frühjahr zurückgeschnitten werden, um das Wachstum zu kontrollieren.

Umtopfen

Beim Anbau in Töpfen sollte die Lampionblume alle paar Jahre umgetopft werden, um das Substrat zu erfrischen und dem Wurzelwachstum genügend Platz zu geben.

Frosthärte

Das Gewächs ist winterhart und kann in vielen Regionen ohne zusätzlichen Schutz überwintern. In sehr kalten Klimazonen kann eine Mulchdecke sinnvoll sein.

Krankheiten & Schädlinge

Die Pflanze ist recht widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge. Es können jedoch gelegentlich Blattläuse oder Spinnmilben auftreten.

Synonyme

Die Pflanze ist auch unter den Namen Judenkirsche, Blasenkirsche und Herbstlampionblume bekannt.

Giftigkeit

Alle Pflanzenteile, insbesondere die unreifen Früchte, sind giftig und sollten nicht verzehrt werden.

Pflege

Physalis alkekengi ist pflegeleicht. Neben der Vermeidung von Staunässe bedarf es nur einer gelegentlichen Kontrolle der Ausläufer und eventuell einer ausgewogenen Düngung.

Liste Begleitpflanzen

Die Lampionblume, oder Physalis alkekengi, schmückt sich mit ihren markanten, leuchtend orangefarbenen Fruchthüllen und eignet sich ausgezeichnet als Eye-Catcher in jedem Garten. Um ihre Schönheit optimal zur Geltung zu bringen, empfehlen sich folgende Begleitpflanzen, die nicht nur ästhetisch harmonieren, sondern auch in ihren kulturellen Ansprüchen gut mit der Lampionblume übereinstimmen.

Stauden und Gräser

Herbstastern (Aster spp.)

Die vielfältigen Arten der Gattung Aster blühen hauptsächlich im Spätsommer und Herbst und bilden einen prächtigen Farbkontrast zu den orangeroten Fruchthüllen der Lampionblume. Sie bevorzugen ähnliche Standortbedingungen und haben einen ähnlichen Wasserbedarf.

Sonnenhüte (Echinacea spp. und Rudbeckia spp.)

Sonnenhüte erstrahlen in Gelb-, Orange- und Rottönen und erreichen ihre Blütezeit im Spätsommer. Sie bringen zusätzlich lebhafte Farben in das Beet und ziehen Bienen sowie Schmetterlinge an.

Chrysanthemen (Chrysanthemum)

Mit ihrer großen Farbvielfalt und Blütezeit im Herbst bieten Chrysanthemen einen weiteren Farbtupfer und bilden zusammen mit den Lampions der Physalis alkekengi ein eindrucksvolles Herbstensemble.

Ziergräser (wie Miscanthus sinensis)

Ziergräser mit ihren schwingenden Halmen und teils farbintensiven Ähren bilden einen interessanten Strukturkontrast zu den kugeligen Lampions der Physalis. Zudem gedeihen sie gut an sonnigen bis halbschattigen Standorten.

Knollen- und Zwiebelpflanzen

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Die Herbstzeitlose zeigt ihre rosa bis lilafarbenen Blüten im späten Sommer und im Herbst. Sie setzt dezente Farbakzente und gleicht mit ihren Blütezeiten die Präsenz der Lampionblume aus.

Krokusse (Crocus)

Frühjahrsblühende Krokusse können im selben Beet gepflanzt werden, um eine Blütenpracht vom Frühjahr bis zum Herbst zu gewährleisten. Ihre zarten Blüten ergänzen die robusteren Lampions.

Rosen (Rosa spp.)

Edel-, Strauch- oder Beetrosen: Mit ihren formen- und farbenreichen Blüten setzen Rosen klassische und elegante Akzente im Garten. Die Kombination von Rosen und Physalis erzeugt ein stimmungsvolles Gesamtbild.

Kräuter

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Der Lavendel mit seinem typischen Duft und den violetten Blütenrispen bildet nicht nur einen optisch reizvollen Kontrast zu Physalis alkekengi, sondern zieht auch nützliche Insekten an, die Schädlinge an der Lampionblume fernhalten können.

Bodendeckende Pflanzen

Immergrün (Vinca minor)

Als robuste Bodendeckerpflanze eignet sich das Immergrün, um den Boden um die Lampionblume herum zu bedecken und Unkrautwachstum zu unterdrücken. Die blauen bis violetten Blüten des Immergrüns ergänzen das Farbspiel recht dezent.

Wählen Sie Begleitpflanzen mit Bedacht

Bei der Auswahl von Begleitpflanzen für Physalis alkekengi ist es wichtig, auf Wuchshöhe, Blütezeit und Farbgebung zu achten, damit ein harmonisches Bild entsteht. Ebenso sollten die Licht- und Bodenansprüche der verschiedenen Pflanzen ähnlich sein, um Konkurrenz um Ressourcen zu vermeiden. Schließlich ist es ratsam darauf zu achten, dass die schnellwüchsige Lampionblume durch ihr Ausbreitungspotenzial nicht die Begleitpflanzen erdrückt oder überwuchert.

Mit sorgfältig ausgewählten Begleitpflanzen lässt sich die Attraktivität der Physalis alkekengi steigern und über die gesamte Gartensaison ein abwechslungsreiches und dynamisches Beet gestalten.

Pflanzenfamilie

Als Teil der Nachtschattengewächse (Solanaceae) ist sie verwandt mit Tomaten, Kartoffeln und Auberginen.

Verwendungen in verschiedenen Umgebungen oder Branchen

Physalis alkekengi wird hauptsächlich im Gartenbau für herbstliche Dekorationen genutzt. Die getrockneten Lampions sind auch beliebt für floristische Arrangements und Kränze. In der traditionellen Medizin wurde sie früher zu verschiedenen Zwecken eingesetzt, allerdings aufgrund der Giftigkeit mit Vorsicht zu genießen.

Das Porträt der Physalis alkekengi offenbart die vielseitige Verwendbarkeit dieser Pflanze als dekorative und pflegeleichte Bereicherung für Gartenanlagen, die mit ihren charakteristischen Lampions im Herbst für leuchtende Akzente sorgt.

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Letzte Aktualisierung am 27.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API