Der Lederfarn, auch als Rumohrfarn bekannt, gehört zur Familie der Polypodiaceae und zeichnet sich durch seine langlebigen und immergrünen Blätter aus. Diese robuste Farnart ist für ihre anpassungsfähige und pflegeleichte Natur beliebt, weshalb sie oft in Gärten und als Zimmerpflanze verwendet wird.

Wuchs

Dieser Farn bildet einen lockeren, trichterförmigen Rosettenwuchs und kann, je nach Art, verschiedene Größen erreichen. Die Pflanze besitzt ein Rhizom, von dem aus die Blätter spiralförmig wachsen.

Aussäen und Einpflanzen

Die Vermehrung erfolgt in der Regel vegetativ durch Teilung des Rhizoms. Eine Aussaat durch Sporen ist möglich, aber anspruchsvoll und erfordert Fachkenntnisse.

Blätter

Die ledrigen, dunkelgrünen Blätter sind lanzettlich bis linealisch geformt und können, abhängig von der Art, unterschiedlich lang werden. Sie verleihen der Pflanze ihre charakteristische Optik.

Blütezeit

Als Farn besitzt die Pflanze keine Blüten im herkömmlichen Sinn. Die Fortpflanzung erfolgt über Sporen, die an der Blattunterseite gebildet werden.

Standort

Der ideale Standort ist halbschattig bis schattig. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie dem Farn schaden kann.

Boden & PH-Wert

Ein humoser, durchlässiger und gern leicht saurer bis neutraler Boden ist für die Pflanze optimal. Ein hoher Anteil an organischem Material wird bevorzugt.

Wasserbedarf

Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, Staunässe jedoch unbedingt vermieden. In trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen erforderlich.

Beschneiden

Ein Rückschnitt ist normalerweise nicht notwendig. Vertrocknete oder beschädigte Blätter können jedoch entfernt werden, um das Wachstum neuer Blätter zu fördern.

Umtopfen

Junge Pflanzen sollten etwa alle zwei Jahre umgetopft werden, ältere Exemplare nur, wenn der Topf zu klein wird. Beim Umtopfen sollte frische, humusreiche Erde verwendet werden.

Frosthärte

Viele Lederfarn-Arten sind recht frosthart und können auch im Freiland überwintern. Eine Abdeckung mit Laub oder Reisig schützt zusätzlich vor Frostschäden.

Krankheiten

Farnkrankheiten sind selten, aber Schädlinge wie Schildläuse können auftreten. Zu feuchtes Substrat führt mitunter zu Wurzelfäule.

Verwendung

Aufgrund seiner robusten und dekorativen Erscheinung wird er gerne als Zierpflanze in Gärten, auf Balkonen und Terrassen sowie als Zimmerpflanze eingesetzt.

Synonyme

Ein bekanntes Synonym für den Lederfarn ist seine wissenschaftliche Bezeichnung „Phlebodium“.

Giftigkeit

Lederfarne gelten im Allgemeinen nicht als giftig und sind somit auch in Haushalten mit Haustieren oder Kindern sicher.

Pflege

Eine einfache Pflege besteht im Wesentlichen aus regelmäßigem Gießen, der Vermeidung von Staunässe und einem geeigneten Standort.

Liste von Begleitpflanzen

In Kombination mit anderen Schattenpflanzen wie Hostas, Farne oder Funkien wirkt der Lederfarn sehr harmonisch.

Pflanzenfamilie

Der Lederfarn gehört zur Familie der Polypodiaceae, welche weltweit mit zahlreichen Arten vertreten ist.

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