Heidenelken (Dianthus deltoides), auch als Pfingstnelken bekannt, sind charmante, mehrjährige Pflanzen, die sich durch ihren kompakten Wuchs und die herrlich gefärbten Blüten auszeichnen. Sie gehören zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) und sind beliebte Stauden in vielen Gärten, da sie einfach zu pflegen sind und eine lange Blütezeit aufweisen.
Diese Staude zeichnet sich durch einen kriechenden, teils aufrechten Wuchs aus und erreicht Höhen von etwa 10 bis 20 cm. Die Pflanzen breiten sich durch Ausläufer und Selbstaussaat aus und bilden dadurch dichte Polster.

Aussäen und Einpflanzen

Die Aussaat kann direkt im Freiland im Frühjahr oder Herbst erfolgen. Die Samen sollten nur leicht mit Erde bedeckt werden, da sie Lichtkeimer sind. Einpflanzen in gut vorbereitete Beete kann von Frühjahr bis Herbst durchgeführt werden, wobei der Pflanzabstand ca. 15-20 cm betragen sollte.

Blätter

Die Blätter sind lanzettlich, schmal und bilden eine attraktive, dunkelgrüne, manchmal grau-grüne Blattrosette. Sie sind oft das ganze Jahr über präsent und geben der Pflanze auch außerhalb der Blütezeit eine attraktive Struktur.

Farbvarianten der Heidenelken

Die Gewächse sind bekannt für ihre lebhaften und vielfältigen Blütenfarben, die einen Garten mit leuchtenden Farbtupfern schmücken können. Die Blüten präsentieren sich in folgenden Farbvarianten:

  • Rot: Das klassische Rot ist eine der häufigsten Farben bei Heidenelken. Die Blüten können ein kräftiges, sattes Rot aufweisen und sind oftmals mit einem dunkleren Ring oder einer feinen Zeichnung im Inneren der Blüten ergänzt.
  • Rosa: Rosa Blüten zählen ebenfalls zu den typischen Farbvarianten der Heidenelken. Sie reichen von blassen Pastelltönen bis hin zu intensiven Pinknuancen und können ähnlich wie die roten Blüten eine dunklere Aderung oder einen Ring aufweisen.
  • Weiß: Weiße Heidenelken bieten einen starken Kontrast zu ihren grünen Blättern und sind besonders wirkungsvoll in Kombination mit den anderen Farbvarianten oder als Beruhigungspunkt in bunten Beeten.
  • Lila und Violett: Weniger häufig, aber ebenso attraktiv sind Heidenelken in verschiedenen Abstufungen von Lila und Violett. Diese können eine subtile bis kräftige Farbe haben, die in einem Garten ein kühles und beruhigendes Element darstellt.
  • Zweifarbig: Einige Sorten der Heidenelken zeigen Blüten, die zweifarbig sind, meist mit einer der Hauptfarben und dann einem weißen, rosafarbenen oder roten Augenfleck im Zentrum der Blüte, was eine zusätzliche visuelle Attraktivität bietet.

Die genannten Farbvarianten der Heidenelken können je nach Sorte und Züchtung in ihrer Intensität und Musterung variieren, was bedeutet, dass es eine breite Palette von Dianthus deltoides geben kann, aus der Gärtner auswählen können, um ihre Gärten zu verschönern.

Blütezeit

Die Hauptblütezeit erstreckt sich von Juni bis August. Die einzelnen Blütenköpfe sind oft deutlich gezeichnet und bilden einen angenehmen Kontrast zum Grün der Blätter.

Standort

Heidenelken bevorzugen vollsonnige Standorte, tolerieren aber auch Halbschatten, solange die Lichtverhältnisse ausreichend sind.

Boden & PH-Wert

Ein gut durchlässiger, nährstoffreicher bis magerer Boden ist ideal. Der PH-Wert sollte eher neutral bis leicht alkalisch sein.

Wasserbedarf

Während der Wachstums- und Blütezeit sollten Heidenelken regelmäßig gegossen werden, wobei Staunässe unbedingt zu vermeiden ist. Sie sind jedoch trockenheitstolerant, sobald sie etabliert sind.

Beschneiden

Ein Rückschnitt nach der Hauptblüte kann förderlich für eine Nachblüte sein und hilft, die Pflanze kompakt zu halten.

Umtopfen

Wenn Heidenelken in Töpfen kultiviert werden, sollten sie alle paar Jahre im Frühjahr umgetopft werden, um den Wurzelraum zu erneuern und die Erde aufzufrischen.

Frosthärte

Diese Pflanzen sind winterhart und kommen in der Regel ohne zusätzlichen Schutz durch den Winter, solange sie nicht zu nass stehen.

Krankheiten

Sie sind recht widerstandsfähig gegen Krankheiten, doch Wurzelfäule kann bei zu nassem Standort ein Problem darstellen.

Verwendung

Durch ihre kompakte Größe und lange Blütezeit sind Heidenelken ideale Pflanzen für Steingärten, Staudenbeete, Trockenmauern und als bodenbedeckende Pflanzen.

Synonyme

Ein weiteres bekanntes Synonym für Dianthus deltoides ist „Steinnelke“.

Giftig

Heidenelken sind nicht bekannt dafür, giftig zu sein, doch sollten sie aufgrund möglicher Reizwirkungen nicht verzehrt werden.

Pflege

Die Pflege ist unkompliziert; regelmäßiges Gießen, Vermeidung von Staunässe und ein gelegentlicher Rückschnitt genügen, um die Pflanzen gesund zu halten.

Liste Begleitpflanzen

Gute Begleitpflanzen sind andere Sonnenliebhaber wie Lavendel, Thymian, niedrige Gräser oder Sukkulenten wie Sedum-Arten.

Pflanzenfamilie

Heidenelken gehören zur Familie der Caryophyllaceae, zu der auch viele andere bekannte Zier- und Nutzpflanzen gehören.

Symbolische Bedeutung der Heidenelken in der Blumensprache

In der viktorianischen Blumensprache, auch bekannt als Floriographie, die im 19. Jahrhundert besonders populär war, trugen Blumen und Pflanzen tiefe symbolische Bedeutungen. Heidenelken, mit ihrem vielseitigen Erscheinungsbild und der Vielzahl an Farben, standen oft für die Bandbreite der Liebe und Zuneigung. Allgemein symbolisieren Nelkenarten Liebe, Faszination und Unterscheidung. Die spezifische Farbe der Blüte konnte diese Bedeutungen nuancieren: So standen rote Heidenelken für tiefe Liebe und Bewunderung, während rosafarbene für Zuneigung und weiße für unschuldige Liebe und Gunst. Heidenelken verkörperten somit in der Sprache der Blumen nicht nur Schönheit und Zierde, sondern auch eine reiche Palette an emotionalen Botschaften.

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  • Heidenelken bevorzugen magere Sand- oder Steinböden in voller Sonne, sie kommen aber auch auf ungedüngten Böden klar. Darum eignen sie sich auch gut für den Steingarten. Sie lieben Sonnige Plätze, auf denen sich der Boden erwärmt.
  • Sehr dankbar, wüchsig, reiche Selbstaussaat, dabei aber immer gut im Zaum zu halten.

Letzte Aktualisierung am 27.05.2024 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API