Dichte Hecken sind der perfekte Sichtschutz. Handelt es sich um eng beieinanderliegende Gärten, so können sich die Bewohner der Reihenhäuser für dichte Hecken entscheiden, sodass sie ihre Privatsphäre schützen können. Doch Hecken können auch den Vorgarten von einer Straße abgrenzen, dem Garten eine individuelle Struktur verleihen oder auch die Terrasse verschönern. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Heckenarten – am Ende ist es wichtig, dass der Gartenbesitzer weiß, welche Wünsche er hat und welche Anforderungen von der Hecke erfüllt werden müssen. Nur dann, wenn diese Fragen geklärt sind, kann der Gartenbesitzer sicher sein, sich für die perfekte Hecke entschieden zu haben.

Es handelt sich um einen natürlichen und auch günstigen Sichtschutz

Eine Sichtschutzhecke ist eine Alternative zu einer Betonwand. Sichtschutzhecken werden auch gerne statt den veralteten Holzzäunen verwendet. In vielen Fällen sind die Hecken auch deutlich günstiger als eine Betonwand und auch langlebiger als irgendwelche Holzzäune. Die Hecken begeistern durch die natürliche Optik und überzeugen mit den besonderen Eigenschaften. Schlussendlich schützen sie, aufgrund des dichten Blätterwerks, vor Lärm, Staub, Schutz, Wind und schützen den Gartenbesitzer vor unerwünschten Blicken. Am Ende darf sich der Gartenbesitzer über eine besser geschützte Privatsphäre freuen, muss aber keine Wände aufstellen, die ihm das Gefühl geben, er sei in seinem Garten “gefangen”. Zudem überzeugen die Hecken mit einer luftigen Frische, die vor allem im Sommer angenehm ist; das Blätterwerk spendet zudem auch Schatten. Im Winter sind die Hecken der ideale Schutz vor Schneewehen und vor eisigen Windstößen. Vögel, Kleintiere (Igel) und Insekten lieben Hecken – hier können sie ein Nest bauen, sich verstecken und auf Futtersuche gehen. Die Tiere können sich des Weiteren frei bewegen und werden nicht “eingeschlossen”, wenn sie auf der Suche nach Futter sind.

Der Garten bekommt eine neue Struktur

Natürlich können mit den Hecken auch neue Strukturen angelegt werden. Vor allem eignen sich die Hecken zur Abgrenzung des Zier- und Nutzgartens. So bekommen die Pflanzen, die im Ziergarten sind, einen natürlichen Hintergrund und kommen noch besser zur Geltung. Des Weiteren profitieren die Pflanzen von den Eigenschaften der Sichtschutzhecken, da sie einerseits Schatten bieten, andererseits aber auch vor starken Windböen schützen. Dichtwachsende Hecken werden auch in größeren Gärten genutzt, damit kleinere Ecken abgegrenzt werden können, in denen sich Liegen, Stühle oder auch Tische befinden und den perfekten Aufenthaltsort darstellen.

Auf der Suche nach der richtigen Hecke

Es gibt zahlreiche Pflanzen, die problemlos als Hecke verwendet werden können. Am Ende sind der Standort, die klimatischen Bedingungen, die Bodenverhältnisse, der Gartenstil und auch die Wünsche des Gartenbesitzers von Bedeutung, welche Pflanze tatsächlich als Hecke dienen soll. Zu beachten ist, dass die unterschiedlichen Sorten natürlich nicht alle dieselben Wuchsgeschwindigkeiten haben. Eine Pflanze, die mitunter sehr schnell wächst, muss regelmäßiger geschnitten werden. Pflanzen, die eher langsam wachsen, müssen nur selten geschnitten werden, wobei es aber mitunter Jahre dauern kann, bis ein tatsächlicher Sichtschutz gegeben ist. Zu beachten ist des Weiteren, dass es immergrüne Pflanzen gibt, die auch im Winter schön anzusehen sind. Es gibt auch nur sommergrüne Pflanzen, die im Frühling blühen und im Winter mitunter nur einen bedingten Sichtschutz darstellen. Beliebt sind mittelgroße Sichtschutzhecken – dazu gehören die Eiben und die Ligusterhecken, die eine Höhe von rund zwei Metern erreichen. Diese Hecken lassen sich zudem auch relativ leicht pflegen. Rotbuchen erreichen eine Höhe von vier Metern. Rotbuchen bieten einen perfekten Schutz gegen Wind und sind ideal, wenn sich das Haus neben einem freien Feld befindet.